Löhne
Herford
Bad Oeynhausen






Gewässergütekarte
der Werre etwa um
das Jahr 2000

Lage


Detmold
Bad Salzuflen


Güteklassifizierung
im Vergleich







In den zurückliegenden Jahrzehnten erfolgte die Bewertung des Gewässerzustandes in engem Zusammenhang mit dem Ausmaß der Schmutzwasserbelastung. Die Bewertungsergebnisse wurden in Gewässergütekarten dargestellt, wie sie das nebenstehende Beispiel für die Werre zeigt. Gewäsergütebegriffe wie „mäßig belastet“ oder „stark verschmutzt“ zielen auf die Schmutzbelastung der Gewässer, die mit hohem finanzielen Aufwand für den Bau von Kläranlagestark stark reduziert werden konnte..

Neben einer guten biologischen und chemischen Wasserqualität muß ein Fließgewässer jedoch auch gute Strukturen aufweisen, um den Leitorganismen, die der biologischen Beurteilung dienen, den nötigen Lebensraum zu geben. Wasserqualität und Gewässerstruktur sind für die Funktionsfähigkeit eines Gewässerökosystems, das letztlich auch Lebensgrundlage für uns Menschen ist, gleichermaßen von Bedeutung.

Als Maßstab für die Bewertung der Strukturen dient der heutige potentielle natürliche Gewässerzustand, der dem Leitbild entspricht. Der Grad der Beeinträchtigung gegenüber diesem Leitbild wird in 7 Güteklassen eingeteilt, die im nebenstehenden Link zur groben Zielorientierung den bekannten 7 Gewässergüteklassen und den chemischen Güteklassen sowie der Güteklassifizierung der LAWA gegenübergestellt worden sind.

Die in der WRRL vorgeschriebene Bewertung ist jedoch komplexer und orientiert sich an den biologischen Qualitätskomponenten. Informationen dazu finden Sie auf der Seite der Wasserrahmenrichtrlinie.

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